Trump & Gauland, Allianz der letzten Realisten    22.9.17

Volle Kanne ins Supergauland !

Geht es nach den beiden Herren, müssen wir wieder mehr Strom mit dem Verbrennen von ordentlich schwefelhaltiger, feuchter Braunkohle erzeugen. Davon tränen zwar die Augen aber das Klima lässt sich so national prima regeln.

    * Klimanlage an, es wird kühler,

    * Klimaanlage aus, Heizung an: es wird wärmer. 

Wozu die riesige Atmosphäre schützen, wenn Deutschland nur einen gaaanz kleinen Teil des Drecks in diese bläst? (Herr Gauland Chef der AfD argumentiert --> hier so). Gestern in der Wahlschluss-Runde auch nochmal. Dagegen sind die, die das Problem anpacken und international handeln wollen, doch ziemlich... (nö, keine Schimpfworte).

Am Besten, wenn alle Regierungen national beschränkt denken. Wird erst überall das Klima mit Klimaanlagen geregelt, ist das Problem global gelöst. Jeder Knappdenker weiß: ein Denkzettel gegen irgendwas und das öde Umweltgedöns der etablierten Parteien tut Not.

 

Endlich wieder

Heizung auf Fünf, Fenster auf!

Pedal durchtreten, Klima an!

Hirn aus

 

 Volles Rohr + Richtig ankreuzen!

 


Butterpreise gehen durch die Decke - was tun?

17.9.17

Man kann es mit der Angst bekommen. Was kann ich morgen essen, ohne Butter? Fast wie verhungern! Muss ich meine Höhle dafür verkaufen? Machtlos müssen wir zusehen, wie alle, auch die billigsten Discounter an den Butterpreisen drehen. Dabei bersten die Regale vor unverkäuflich teurer Ware schon jetzt fast! Wir müssen handeln, konsequent! Rumschreien reicht nicht. Es sind ja bald Wahlen. Am besten, AfD oder gleich das Original: NPD!!! Das sind die, die die Butterapokalypse vorausahnten, mit ihren starken Jungs!

In der DDR kostete ein Stück schon 2,50 Mark. Und das bei 650 Mark Monatseinkommen und einer 43 Stunden-Woche. Kein Wunder, dass dieser Staat unterging. Kommunisten. Bei Adolf gab es gar keine Butter, jedenfalls nicht vor dem Endsieg. Das können NPD-Wähler verkraften, wo der Endsieg so nahe ist. Die AfD will davon noch nichts wissen, will erst mal die D-Mark. Aber dann würde ein Stück schlagartig 4,99 Mark kosten. Ehe denen schwindelig wird, nehmen sie lieber gleich Reichsmark. Das ist ehrlich. "Reichs"! Wie das klingt! Das geht runter wie Öl ähhm Butter. Im Reich kostete ein Stück Butter zeitweise über 2,9 Milliarden Deutsche Mark (siehe Bild unten). Kein Problem: Alle waren Billionäre! Was für ein Erfolg. Steht "Reichs-" davor, wird das für Gauleiter verkraftbar sein, für die vielen Gauländer nicht unbedingt.

Ich gebe zu, ich habe wieder Hinterzimmer belauscht. Nach ihrem Wahlsieg wird die AfD eine Koalition eingehen. Weil niemand sonst will, mit der NPD . In alter Tradition wird Großdeutschland wieder in Gaue eingeteilt. Sie treten an die Stelle der von den Besatzungsmächten erfundenen Bundesländer. Die Führungsstruktur wird übersichtlich:

Herr Gauland tritt an die Stelle von Gott, seine Sekretärin und Ministerin für die Reinhaltung der Rasse wird Frau Petry. Da die Syrer oft 3 Kinder haben, müssen deutsche Frauen zur

 

Vermeidung der Überfremdung mindestens 4 arische Gören gebären.

 

Um das durchzusetzen wird Bernd Höcke Propagandaminister.

 

Frau von Storch ersetzt Storch Heinar und darf ihr "von" behalten.

 

Frau Weidel hat Probleme damit und wurde verschwunden, wegen ihrer...

Ach ja: Gauländer, seine Untertanen, werden alsbald zur Reichswehr herangezogen und sind guter --> Käse 

 


Bei Schaukeln festhalten - bis der Kahn auf Grund schlägt                       10.9.17

Wer uns Geld oder Gemeinbesitz, wie städtische Grundstücke, Kraft eines Amtes oder Gewähltseins Anderen darbietet, denke konservativ. Das hat Vorteile:

1. Was hundert mal ging, klappt meistens wieder. Auch gibt es Muster, wie man dabei mindestens glimpflich wegkommt. Daran gilt es also: Festzuhalten!

Der 2. Vorteil: Kreativität ist nicht gefragt. Falls es daran mangelt, fällt das so nicht auf.

3. Progressive, Liberale, linke und ökologisch träumende Spinner kann man damit aufs Blut ärgern. Warane hingegen nicht. Die fauchen nur manchmal.

4. nein-nichts. Hier höre ich mit der Aufzählung auf. Sonst wird sie endlos.

Zum Warener FESTHALTEN gehört,

1. Wachstum um jeden Preis zu generieren und dazu Gemeinbesitz verschleudern, Geld von unten nach oben umzuverteilen zum Beispiel bei der Förderung der ganz Dicken oder das Umwelterbe deren Profit zu opfern.

2. Umweltbelange als grünen Quatsch abzutun. Das geht hier besonders leicht, weil es im Nationalpark viele Bäume und in der Müritz viel mäßig sauberes Wasser gibt. Da wird das noch 50 Jahre so gehen, ohne umzudenken.

3. Grundstücke ohne Ausschreibung zu vergeben, so wie man es bei der SED lernte. Diese gab vor, welche Flur für Frieden und Sozialismus durch welchen Staatsbetrieb zubetoniert wird, ohne die lästigen Staatsbürger zu beteiligen.

Diese gesunde Sichtweise wirkt jetzt richtig! Jetzt gibt es Privatinvestoren, bei denen zum Schutz des Privaten niemand fragen darf, woher soviel Geld kommt, wie 100 von ihnen niemals erarbeiten können oder ob sie überhaupt welches haben. Entscheidend ist, dass ein Krümel abfällt. Nein, nicht mal. Es reicht, dass er abfallen KÖNNTE. Für das Wohl der Stadt, versteht sich, nicht mehr für Frieden und Sozialismus. Ansonsten bleibt alles beim Alten.

Mit der Spekulationsblase im Immobiliensektor geht an anderen gefragten Orten zwar jeder versiffte Hinterhof und jede Ruine weg wie geschnitten Brot. Hier aber, geht es nach Darstellungen aus eurem Bauamt, ist das, wie traurig, nicht so. Deshalb muss die Verwaltungsmaschinerie aus grauen Büromäuschen, mittelmäßigen Computerbedienern, schwerwichtigen Amtsleitern und natürlich der Gallionsfigur, dem Bürgermeister an weit im Westen gewonnenen Löwen festhalten. An den Investoren, man sagt auch Baulöwen. Wer von hier sich für dieselben Flächen interssierte? Pssst! Festhalten ist Kommunalräson.

Da ist ein Herr Bartmann, der meistens Solarparkanteile verkauft und über dem Hafen residiert, der nun die Wiese am Volksbad (der ehemaligen Wetterwarte) mit Wohnblocks zubauen darf. An ihm musste unser Bürgermeister, wie er wörtlich sagte, festhalten. Der Amtschef war so froh, für diese 5000 m² Unland überhaupt einen gefunden zu haben und außerdem war da ein Schirmherr, uns Rudi oder wer mit ihm ausnahmesweise nicht per dü ist, der Herr Borchert. Das Thema AWO bleibt mal zu. Natürlich hat er an Herrn Olijnyk lange festgehalten, wie das richtig ist. Egal welchen 2. und 3. immer weniger ambitionierten Entwurf der Herr Bartmann vorlegte, man war geradezu gezwungen an ihm festzuhalten, sonst ist der Bart ab. Andere Interessenten waren irrelevant, hatten nur gestört. Sie werden solange ignoriert, bis der Vertrag gezeichnet ist. Augen zu und ... festhalten!

Bei einem anderen Beispiel muss auch festgehalten werden, nämlich an den Chefs der 12.18. investment management GmbH. Das sind die beiden links und rechts.  (Foto: 12.18) 

Der Koch gehört nicht dazu, den kennt aber jeder. So viel Glanz! Diese Herren müssen mit schnellen Genehmigungen für Projektänderungen hofiert werden. Dass beim Hobeln Späne fallen, ist normal. So ist egal

1. wieviele Bäume sie teils illegal fällten,

2. dass statt der versprochenen Tiefgarage nun ein Parkplatz in die Feißneck geschüttet wird oder knapp daneben,

3. es anders als versprochen weder ein Schwimmbad für die Stadt noch Durchlässigkeit im Gelände oder für Paddler durch den Feißneckdurchlass gibt,

4. die Villa dort nun kein Kunsttempel für alle, sondern ein Wohlfühltempel für die Besitzer wird,

5. Die Anzahl der Bootsliegeplätze und die Bebauungsdichte immer größer wird,

6. Nöö, ich höre hier wieder auf, sonst wird auch diese Aufzählung endlos. Dies alles muss, vor allem, wenn es nach außen dringt, nachträglich genehmigt werden, sonst - oh je. Zu groß ist doch die Gefahr, dass die Herrschaften mitten im Baugeschehen abspringen und eine Investruine hinterlassen, die keiner übernehmen will. Vielleicht spendieren sie noch mal Grünkohl. Wer würde daran nicht festhalten?

Ein anderes Beispiel, ein anderer Baulöwe, ein Gregor Schmidt. Der hier.  Was für ein Name! Der verspricht, tausende Kur- und Feriengäste in einem ganzen neuen Stadtteil aus quaderförmigen Blocks zu beherbergen und dazu den Nesselberg vollständig umzubaggern. Dass finde ich toll, denn er will in der Mitte

 ein Planschbecken in einem Betonufo platzieren. Als

Highlight für alle soll ein Tauchturm aus gestaptelten Betonabflussröhren errichtet werden. Nur, dieser Herr Schmidt macht sich mangels Geld gerade rar. Deshalb kann ich noch keine Projektänderungen und Baumfällungen auflisten. Bis dahin bleibt also nur, wie unser Bürgermeister verlautbaren ließ, an ihm Festhalten! 

In seinem Tauchturm lasse ich ein Titanicmodell aus Plastik schwimmen. Daran dürfen sich Bürgermeister, Stadtpräsident, Bauamtsleiter, die Chefs der 12.18 und ein Fernsehkoch festhalten, wenn der Herr Schmidt sein aqua regia reinschüttet.

 

Das Zeug sollte Gold lösen. Habe ich mit 2 kg ausprobiert. Es rauchte und stimmt.

 

Falls das riesige Projekt nicht soweit kommt, habe ich einen Plan B.  Ohne Betonturm.

Ich richte im Winter auf der Müritz eine Glühweinparty für unsere Stadtgewaltigen und Investoren aus. Vielleicht verschüttet Herr Schmidt ein bisschen von seiner hochwirksamen Flüssigkeit. Dann dürfen sich alle an ihren

Bechern        festhalten.      


Tempolimits                                                                 7.7.17 und 31.08.17

Politiker wissen um Volkes Wille. Darum beschließen sie, was gut für alle ist. Bei der DIE LINKE hat das Tradition. Dieser Günter war in der DDR für die erfolgreiche Planwirtschaft zuständig. Er legte fest, dass der Trabi von 1964 für das Volk reicht und zwar für immer. Neue Entwicklungen verbot er persönlich. Selbst fuhr er lieber Volvo. Die Bakelitdosen waren bei 30 Knoten dreckiger und lauter, als jedes Westauto bei 160 Sachen. Krebserregende blaue Wolken aus halbverbranntem Öl waberten durch die Straßen. Es stank erbärmlich. Tempolimits gab es auch. Sie waren aber Quatsch, weil die Dinger kaum über 80 kamen. Irgendwann wollten fast alle die DDR und absolut alle den Trabi nicht mehr. Nur der Machtverlust, der wurmt Genossinnen & Genossen bis heute.

Im Juli fiel den DIE LINKEN neben der Müritz ein, unserer ganzen Stadt, so auch auf dem vierspurigen Schweriner Damm freundliche zu verordnen. Und das wird nun wiederholt thematisiert. Es muss sehr gut für alle sein. Ob Herr Dobrindt bezüglich der Durchfahrzeiten mitmacht? Ihr Kalkül: Zuckeln alle im 2. Gang, verdoppeln sich Verbrauch und Abgase. Dann duftet es wieder wie in der guten alten Zeit. Damit müssen Wahlen zu gewinnen sein.

Am 24. September, bei den Bundestagswahlen wollen sie ähnlich in allen Städten punkten. Die FDP macht nicht mit, weil ihre Alphatiere 250 PS unter der Haube haben. Die CDU auch nicht, weil das nicht schon immer so war.  Aber der Rest. Sorry, die Grünen auch nicht. Die wollen Tempo 20.

Zur Wahl stellen DIE LINKEn die Mehrheit an Kandidaten der neu gebildeten Nationalen Front. Der Rest von AlternativenFürsDeutsch, umbenannt in LDPD ist dabei, ebenso, wie Frau Zutts teutonische Truppe. Die firmiert wieder unter NDPD. Nach Plan

wollen, nein werden sie 99,85 % einfahren. Glaubt Ihr nicht?

Ich ergatterte einen Testdruck des Parteiorgans.

Dass 0,15 Prozent fehlen, werden sie selbst verbocken:

In die Jahre gekommen, werden Genossinnen & Genossen schon mal Kreuzchen auf die Tischplatte oder die Rückseite der Wahlzettel kritzeln. Passiert halt.

 

 

 

 

Alles Quark. Die Wahlen gewinne ich!