Treue Seelen, treue Punkte                      19.11.17

Treue Seelen hat jeder gern. Ich auch, so treue Seelen wie mein Butler, meine Sekretärin, mein Gärtner und meine Prokuristin. Sie alle sind bei mir wegen der über den Tod hinausgehenden Treue, nicht wegen des Geldes. Und so kann ich an Letzterem sparen. Für Adolf Hitler war Treue die Hauptsache und ersetzte landauf und -ab das Denken. Manche wünschen sich solche Kadavertreue wieder, natürlich an Stelle derer, die Treue einfordern, nicht unbedingt an der Stelle, die sie erweisen sollen.

Ich bin auch hoffnungslos treu: Bei Netto sammelte ich schon mal Treuepunkte. Ich habe viel gekauft, manches, was ich nicht brauche, nur um endlich die 10% Rabatt für einen grünen Akkuschrauber zu bekommen. Der sah cool aus. Winzig stand "Made in PRC" drauf. Der Motor war so schlapp, dass man ihn mit zwei Fingern festhalten konnte. Ohne ein richtiges Futter konnte ich keine Bohrer einsetzen. Also schenkte ich das Ding meinem treuen Nachbarn. Die treue Seele dankte und legte ihn zu den zwei, die er davon schon hatte.

Als mein Fahrrad kaputt war, kaufte ich das Ersatzteil im Internet, weil billiger als bei Karberg. In dem riesigen Luftpaket fand ich tatsächlich mein Ersatzteil und einen Hinweis auf eine Treueaktion. Ich könnte einen gelbe Regenponcho aus Polyethylenfolie in Universalgröße bekommen, gratis! Dazu musste ich mich mit Username, mindestens 15-stelligem Passwort und meiner Kreditkartennummer einloggen. Sogleich konnte ich vom Bürostuhl aus Treuepunkte sammeln. Das ist toll. Ich kaufte vorausschauend 2x Flickzeug, ein Dunlop-Ventil und je eine Glühbirne für vorn und hinten. Das reichte aber nicht. Blöd nur, seit dem ging mein Rad nicht kaputt. Ich wär so froh gewesen, wäre das Ding mal richtig kaputt gegangen, der Punkte wegen. Aber so habe ich das Passwort vergessen.

Neulich kam ich aus dem Pennymarkt. Was fand ich im Korb? Treuepunkte und -karten, in die ich Marken einkleben soll. Bei 50 bekomme ich ein Messer von einer mir unbekannten Firma. Es muss gut sein, sonst würde Penny nicht soviel bunte Werbung darum machen. Doch anders als bei Konsummarken in der DDR kann man nicht immer weiter sammeln, sondern muss 50 bis Januar haben. Außerdem hängen die Punkte nicht zusammen. So setzte ich mich hin und klebte alle einzeln ein. Gut dass sie größer als ein Punkt sind. Ich sammle, klebe und sammle und trotz Weihnachtseinkäufe ist nicht abzusehen, 50 zusammenzukriegen. Da kam mein treuer Nachbar zuhilfe. Auch er sammelt. Zusammen schaffen wir das, wenn wir unsere Lebensmittelbevorratung aufstocken. Dann haben wir ein Gemeinschaftsmesser. Das hängen wir an den Gartenzaun.

Bei Rewe bin ich nicht einkaufen gegangen, weil es auf Treuepunkte Rotweingläser gibt. Ich trinke Roten aber nur aus der Flasche.

Gestern war ich dann mal bei Kaufland. Natürlich kam ich nicht ohne Punkte raus. Wenn ich bis übernächste Woche 100 Punkte zusammenhabe, kann ich ein Viertel weniger bezahlen, als den stolzen Preis für wieder einen dunkelgrünen Gegenstand, den ich zu brauchen habe: Ein Universalgerät, mit dem man alles, also ganz universell irgendwie abschaben soll, vor allem festgeklebte Teppichreste. Ich habe zum Schaben keine Lust und Teppiche nicht festgeklebt. Außerdem müsste ich für 1000 Euro einkaufen. Nun ärgert mich, dass ich nicht besser zu OBI ging. Da gibt es zwar nichts, was ich zum Leben brauche, aber virtuelle Punkte, die auf einer Plastikkarte gespeichert werden. Wofür weiß ich zwar nicht, aber treu wie ich bin, mache ich im nächsten Jahr mal mit.

Eigentlich wollte ich schon lange mal wieder zu Oma fahren. Nun ja, dafür gibt es nur keine Punkte.


Steuern und Gebühren

29.10.17

Der Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem Fürsten ist einfach. Der Kapitalist lebt frei nach Karl Marx davon, weniger zu zahlen, als er mit Arbeit Anderer einnimmt, der Fürst von Steuern. Letzteres ist einfacher. Weil es so gut klappt und es alle gewohnt sind, werden in regelmäßigen Abständen die Steuern und Gebühren erhöht, meist ganz ohne Gegenleistung. Das muss sein, zeigt es doch, wer am Drücker sitzt und erhöht die herrschaftliche Strahlkraft.

Natürlich nicht, indem sich der Pottentat so fotografieren lässt. Besser ist, sich durch Baumaßnahmen ein Denkmal zu setzen. Bei Donald Erdoğan und Recep Tayyip Trump sind das, sehr traditionsverbunden, Prunkpaläste mit Gold, hier noble Hafenanlagen mit dunkelgrauem Granit. Damit lassen sich Hof-Bauunternehmer (im Stadtrat) und Yachtbesitzer (in Stadtrat) bei Laune halten. Obrigkeitsfürchtig zahlt ihr Warener natürlich gern dafür. Ich freue mich darauf, wenn im Hafen endlich wirklich elegante Yachten anlegen. In der repräsentativen Mitte muss also Platz gemacht werden. Dazu werden die Fahrgastschiffe nach Anatolien entsorgt. Ich meine, an die laut Beschluss extra verlängerte Steinmole, ohne Granitplatten. Die sind für den Massentourismus bei Fahrpreisen ab 5 Euro nicht drin.   

Im Wahlkampf tönte eine Partei: Bildung darf nichts kosten. Klares Zeichen für den Warener Verwaltungchef (SPD): Herauf mit dem Schulgeld, namens Grenzbetrag. Die Grenze kann er mit Zustimmung des Stadtrates bestimmen. Natürlich hat er das nötige Gefühl, wann den Leuten der Kragen platzt, daher Grenzbetrag.

Waren hat mit der moderaten Gewerbesteuer (Hebesatz 300 Punkte) was erreicht. So siedelten sich Gewerbe- und Anderes Treibende an. Was man im Rathaus davon lernt? Man muss den Hebesatz heben auf 340 Punkte, um diesem schnöden Treiben Grenzen zu setzen.

Herr Möller, da geht mehr! Drehen Sie wieder am Ab- und Frischwasserpreis, mit dem Kreis an den Müllgebühren, den Grund- und nicht zu vergessen, den Hundesteuern! Die Kurtaxe haben Sie ja schon erhöht.

Alles ist notwendig, sage ich Euch, denn als der Yachthafen fast 10 Millionen Euro kostete, flog die Steinmole aus dem Programm. So schien es, dass die Maßnahme nur 30% mehr kostet. Deshalb haben wir zu wenig Platz für Yachten über 25m. Jetzt endlich wurde die Steinmole gesondert, für 6 Millionen beschlussfreundlich veranschlagt. Ist sie fertig und hat die 10 Millionen-Marke geknackt, können wir bestimmt Herren in weiß mit rot gewandeten Damen bestaunen. Dank Möwenerschreckungsanlage bleiben die Sohlen der high-heels sauber. 

Zahlt dafür nicht jeder gern? Mir egal wie Müritzmulm. Ich freue mich aber schon, unter einer Riesenyacht ein Selfie zu schießen.




Weil hier in Kamerun und im Städtchen Waren nichts Lustiges vorfiel, stöberte ich im Internet. Gern vertreibe ich nämlich Zeit, indem ich Fragen bei www.gutefrage.net mit meinem Millionen Jahre gewonnen Wissensschatz beantworte. Auf manche Fragen kann ich das aber schwer. Zusehr zwickt das Zwerchfell. Zum Beispiel bei diesen: 

(sie sind einschließlich Rechtschreibung echt und können nachgelesen werden, --> einfach mal googlen)                                22.10.17

Wird eine festplatte/USB-Stick schwerer wenn mehr daten drauf sind?

mir kommt es jedenfalls so vor wenn auf meinem usb stick 8GB als 0 drauf sind?

Sind Hühner eigentlich Tiere oder Vögel?

Das ist kein Scherz oder so, nur Neugier. Ich weiß, sie haben Federn und so'n Zeug, also ähneln sie Vögeln. Aber sie können nicht fliegen, also können sie ja keine Vögel sein und sind wahrscheinlich eher Tiere. Kann mir irgendwer helfen?

Mein PC raucht!?

Hallo, Mein PC raucht! Ich habe gestern meinen Lüfter zugeklebt weil mich das geräusch nervt!! Und jetzt raucht und stinkt er! Was soll ich machen bzw is das schlimm?

Mein Freund ruft mich mit Männernamen

Ich bin seit 3 Monaten mit meinem Freund zusammen. Wenn wir Sex haben nennt er mich andauernd Kevin. Ich weiss nicht warum er das tut und er sagt das sei ein Versehen. Ist er schwul und vorallendingen kann ich schwanger werden wenn er denkt ich sei ein Junge?

Gibt es Autogramme von Jesus und wenn ja wo?

Also, es gibt ja Autogramme von verschiedenen Menschen. Und jetzt hat meine Lehrerin gesagt, dass es von Jesus Autogramme gibt. Hat jemand welche davon daheim, oder bei eBay zu verkaufen?

Werden die Menschen je auf der Sonne laufen können?

Ich hab grad nur ein bisschen geträumt und dachte mir, wie irre das doch eigentlich ist, Leute auf dem Mars und auf dem Mond waren. Ich frage mich, ob ihr glaubt, dass auch mal jemand auf der Sonne langläuft? Ich weiß,da ist es ziemlich heiß, aber wenn sie im Winter hinfahren, wenn die Sonne nur so -1 Grad hat, ist das doch bestimmt möglich.??? 

Zur letzen Frage meine Antwort: Nicht ganz, aber kurz davor links rum, auf der Müritz, wenn es schön lange höchstens -1 Grad sind. 


und...

Das Wort Geschichtsdenkmal gefällt mir genauso wie ein Bild von der Zukunftsvision.


Laufen für und gegen                                                                                                                     01.10.17

Laufen ist gesund, wenn man es nicht übertreibt. Das richtige Maß finden, ist aber schwer, vor allem für mich. Was liegt näher, als für einen guten Zweck zu laufen? Früher gab es Aufbausonntage, Subbotniks und andere Gelegenheiten, sich

tatkräftig ein- und das Land vorwärts zu bringen. Das war unbeliebt, weil es von oben angeordnet wurde und niemand fehlen durfte. Jetzt, in der Demokratie gibt es das nicht mehr. Nur, wie und wofür Leute zusammentrommeln? Was machen, ohne dass eine Firma dagegen klagt? Wegen unlauterem Wettbewerb oder weil nicht fachgerecht gepfuscht wird?

Das ist leicht lösbar: Mit Laufveranstaltungen.

Überschüssige Energie wird in Wärme umgewandelt, ohne dass etwas womöglich Bedenkliches geschaffen wird und auch ohne, dass sich Beteiligte danach gegenseitig die Lippen kaputt hauen, weil sie einfach knülle sind und Blasen an den Füßen haben. Sparkassen, Versicherungen und Autohäuser fördern den Sport und gleich auch manch Anderes mit. Das ist gut. Dabei dürfen sie natürlich ein bisschen werben. Die Sieger werden vor Sponsorenwänden geehrt und die Firmen dabei gleich mit.

 

Mit nichts kann die Welt nachhaltiger verbessert werden, als mit Laufveranstaltungen. Wer keine Lust aber Kinder hat, lässt diese laufen. Vor allem bei Sponsorenläufen wird deutlich: Mit jeder Runde wird die Welt ein bisschen besser. Sportler wissen das und rennen durch Feld und Flur, dass die Schwarte kracht, mit bunten Werbeshirts und weißen Nummernlappen, beides 3 Euro aus Bangladesh. Das funktioniert! So gibt es Läufe gegen Globalisierung und TTIP, für die Freiheit, gegen Atomstrom und für die Umwelt, gegen Gewalt, für Integration, gegen Krebs, für die Tafel, gegen Intoleranz, für Toleranz, mit Benefiz, ohne Rotarier, für besseres Internet und gegen andere Firmen und sogar für oder mit Spargel. Würden doch nur alle noch mehr laufen, wir hätten das Paradies auf Erden. 

Ich mit meinen kurzen Beinen mache es nicht, watschele jetzt in die angenehm kühle Müritz,

ganz ohne Sponsoren, Blasen an den Füßen und die Welt zu verbessern.                                                                                                                                                                                                                         


Bei Schaukeln festhalten - bis der Kahn auf Grund schlägt                       10.9.17

Wer uns Geld oder Gemeinbesitz, wie städtische Grundstücke, Kraft eines Amtes oder Gewähltseins Anderen darbietet, denke konservativ. Das hat Vorteile:

1. Was hundert mal ging, klappt meistens wieder. Auch gibt es Muster, wie man dabei mindestens glimpflich wegkommt. Daran gilt es also: Festzuhalten!

Der 2. Vorteil: Kreativität ist nicht gefragt. Falls es daran mangelt, fällt das so nicht auf.

3. Progressive, Liberale, linke und ökologisch träumende Spinner kann man damit aufs Blut ärgern. Warane hingegen nicht. Die fauchen nur manchmal.

4. nein-nichts. Hier höre ich mit der Aufzählung auf. Sonst wird sie endlos.

Zum Warener FESTHALTEN gehört,

1. Wachstum um jeden Preis zu generieren und dazu Gemeinbesitz verschleudern, Geld von unten nach oben umzuverteilen zum Beispiel bei der Förderung der ganz Dicken oder das Umwelterbe deren Profit zu opfern.

2. Umweltbelange als grünen Quatsch abzutun. Das geht hier besonders leicht, weil es im Nationalpark viele Bäume und in der Müritz viel mäßig sauberes Wasser gibt. Da wird das noch 50 Jahre so gehen, ohne umzudenken.

3. Grundstücke ohne Ausschreibung zu vergeben, so wie man es bei der SED lernte. Diese gab vor, welche Flur für Frieden und Sozialismus durch welchen Staatsbetrieb zubetoniert wird, ohne die lästigen Staatsbürger zu beteiligen.

Diese gesunde Sichtweise wirkt jetzt richtig! Jetzt gibt es Privatinvestoren, bei denen zum Schutz des Privaten niemand fragen darf, woher soviel Geld kommt, wie 100 von ihnen niemals erarbeiten können oder ob sie überhaupt welches haben. Entscheidend ist, dass ein Krümel abfällt. Nein, nicht mal. Es reicht, dass er abfallen KÖNNTE. Für das Wohl der Stadt, versteht sich, nicht mehr für Frieden und Sozialismus. Ansonsten bleibt alles beim Alten.

Mit der Spekulationsblase im Immobiliensektor geht an anderen gefragten Orten zwar jeder versiffte Hinterhof und jede Ruine weg wie geschnitten Brot. Hier aber, geht es nach Darstellungen aus eurem Bauamt, ist das, wie traurig, nicht so. Deshalb muss die Verwaltungsmaschinerie aus grauen Büromäuschen, mittelmäßigen Computerbedienern, schwerwichtigen Amtsleitern und natürlich der Gallionsfigur, dem Bürgermeister an weit im Westen gewonnenen Löwen festhalten. An den Investoren, man sagt auch Baulöwen. Wer von hier sich für dieselben Flächen interssierte? Pssst! Festhalten ist Kommunalräson.

Da ist ein Herr Bartmann, der meistens Solarparkanteile verkauft und über dem Hafen residiert, der nun die Wiese am Volksbad (der ehemaligen Wetterwarte) mit Wohnblocks zubauen darf. An ihm musste unser Bürgermeister, wie er wörtlich sagte, festhalten. Der Amtschef war so froh, für diese 5000 m² Unland überhaupt einen gefunden zu haben und außerdem war da ein Schirmherr, uns Rudi oder wer mit ihm ausnahmesweise nicht per dü ist, der Herr Borchert. Das Thema AWO bleibt mal zu. Natürlich hat er an Herrn Olijnyk lange festgehalten, wie das richtig ist. Egal welchen 2. und 3. immer weniger ambitionierten Entwurf der Herr Bartmann vorlegte, man war geradezu gezwungen an ihm festzuhalten, sonst ist der Bart ab. Andere Interessenten waren irrelevant, hatten nur gestört. Sie werden solange ignoriert, bis der Vertrag gezeichnet ist. Augen zu und ... festhalten!

Bei einem anderen Beispiel muss auch festgehalten werden, nämlich an den Chefs der 12.18. investment management GmbH. Das sind die beiden links und rechts.  (Foto: 12.18) 

Der Koch gehört nicht dazu, den kennt aber jeder. So viel Glanz! Diese Herren müssen mit schnellen Genehmigungen für Projektänderungen hofiert werden. Dass beim Hobeln Späne fallen, ist normal. So ist egal

1. wieviele Bäume sie teils illegal fällten,

2. dass statt der versprochenen Tiefgarage nun ein Parkplatz in die Feißneck geschüttet wird oder knapp daneben,

3. es anders als versprochen weder ein Schwimmbad für die Stadt noch Durchlässigkeit im Gelände oder für Paddler durch den Feißneckdurchlass gibt,

4. die Villa dort nun kein Kunsttempel für alle, sondern ein Wohlfühltempel für die Besitzer wird,

5. Die Anzahl der Bootsliegeplätze und die Bebauungsdichte immer größer wird,

 

6. Nöö, ich höre hier wieder auf, sonst wird auch diese Aufzählung endlos. Dies alles muss, vor allem, wenn es nach außen dringt, nachträglich genehmigt werden, sonst - oh je. Zu groß ist doch die Gefahr, dass die Herrschaften mitten im Baugeschehen abspringen und eine Investruine hinterlassen, die keiner übernehmen will. Vielleicht spendieren sie noch mal Grünkohl. Wer würde daran nicht festhalten?

 Ein anderes Beispiel, ein anderer Baulöwe, ein Gregor Schmidt. Der hier.  Was für ein Name! Der verspricht, tausende Kur- und Feriengäste in einem ganzen neuen Stadtteil aus quaderförmigen Blocks zu beherbergen und dazu den Nesselberg vollständig umzubaggern. Dass finde ich toll, denn er will in der Mitte ein Planschbecken in einem Betonufo platzieren. Als Highlight für alle soll ein Tauchturm aus gestaptelten Betonabflussröhren errichtet werden. Nur, dieser Herr Schmidt macht sich mangels Geld gerade rar. Deshalb kann ich noch keine Projektänderungen und Baumfällungen auflisten. Bis dahin bleibt also nur, wie unser Bürgermeister verlautbaren ließ, an ihm  Festhalten! 

In seinem Tauchturm lasse ich ein Titanicmodell aus Plastik schwimmen. Daran dürfen sich Bürgermeister, Stadtpräsident, Bauamtsleiter, die Chefs der 12.18 und ein Fernsehkoch festhalten, wenn der Herr Schmidt sein aqua regia reinschüttet.

 

Das Zeug sollte Gold lösen. Habe ich mit 2 kg ausprobiert. Es rauchte und stimmt.

 

Falls das riesige Projekt nicht soweit kommt, habe ich einen Plan B.  Ohne Betonturm.

Ich richte im Winter auf der Müritz eine Glühweinparty für unsere Stadtgewaltigen und Investoren aus. Vielleicht verschüttet Herr Schmidt ein bisschen von seiner hochwirksamen Flüssigkeit. Dann dürfen sich alle an ihren Bechern        festhalten.      


Wasser im Fernsprecher                                          29.9.17

Gestern ging weder Telefon noch Internet. Wie das Internet süchtig macht, kaum zu glauben. So einen Kater hatte ich nie. Mein Taschentelefon, das ging noch so ein bisschen, obgleich auch über Vodafone. Da hatte ich noch eine Möglichkeit anzurufen. Nach dem Durchhangeln durch Menüs, bei denen ich brav ins Mikrofon abwechselnd Aeinss und Zwooo brüllte, meldete sich ein Roboter: "Es kann bis früh 8:00 dauern". Heute um 10:00 Uhr rief ich wieder an, ließ mich aber nicht wieder von einem Blechmann verkackeiern und wartete, wartete, wartete bei plärriger Musik. Dann war ein freundlicher junger Kerl dran. Er wusste nicht, was das Problem  ist, aber um das herauszufinden, durfte ich noch mal beim selben Geplärr warten, warten, warten. Dann wusste er wieder nicht, was es ist und auch nicht, wie lange es noch dauert. Aber ich könne mir ja einen WIFI-Spot zulegen und ins teure mobile Internet. Zwar dringt kein Datenfunk bis zu mir nach Kamerun vor, aber das wird das Kerlchen im Callcenter kaum  wissen. Ich will auch nicht nach Berlin schwimmen und es dort versuchen. So sagte ich es ihm. Er: "Ja dann geht es vielleicht per Kabel (an der unbenutzten Fernsehanschlussdose)! Dazu brauche ich nur schnell einen neuen Tarif und den sollte ich auf jeden Fall nehmen, mit meinem DSL bin ich doch sowas von gestern." Mindestens, das wusste ich schon. Was der kostet? "Naja in den ersten zwei Jahren genauso wie bisher." Und danach? Da wurde er nuschelig. Zudem rauschte und knackte es in der Leitung. Jedenfalls, das hörte ich noch, ruft morgen ein Techniker an, um einen Termin zu machen.

Ob meinem Gemecker geschuldet (?) - gegen 14:00 Uhr war plötzlich und zum ersten Mal LTE da. Hier! Wow!!! Schnell das Smartphone als Hotspot geschaltet. Endlich schwamm ich wieder im Datenstrom. Weitere vier Stunden später geht auch das gute Holztelefon und das Sowas-von-gestern-Internet auf meinem Robotron-Rechner wieder.

Wenn der morgen anruft, lass´ ich es doch glatt rauschen, knacken und fauchen in der Leitung.


Tempolimits                                                                 7.7.17 und 31.08.17

Politiker wissen um Volkes Wille. Darum beschließen sie, was gut für alle ist. Bei der DIE LINKE hat das Tradition. Dieser Günter war in der DDR für die erfolgreiche Planwirtschaft zuständig. Er legte fest, dass der Trabi von 1964 für das Volk reicht und zwar für immer. Neue Entwicklungen verbot er persönlich. Selbst fuhr er lieber Volvo. Die Bakelitdosen waren bei 30 Knoten dreckiger und lauter, als jedes Westauto bei 160 Sachen. Krebserregende blaue Wolken aus halbverbranntem Öl waberten durch die Straßen. Es stank erbärmlich. Tempolimits gab es auch. Sie waren aber Quatsch, weil die Dinger kaum über 80 kamen. Irgendwann wollten fast alle die DDR und absolut alle den Trabi nicht mehr. Nur der Machtverlust, der wurmt Genossinnen & Genossen bis heute.

Im Juli fiel den DIE LINKEN neben der Müritz ein, unserer ganzen Stadt, so auch auf dem vierspurigen Schweriner Damm freundliche zu verordnen. Und das wird nun wiederholt thematisiert. Es muss sehr gut für alle sein. Ob Herr Dobrindt bezüglich der Durchfahrzeiten mitmacht? Ihr Kalkül: Zuckeln alle im 2. Gang, verdoppeln sich Verbrauch und Abgase. Dann duftet es wieder wie in der guten alten Zeit. Damit müssen Wahlen zu gewinnen sein.

Am 24. September, bei den Bundestagswahlen wollen sie ähnlich in allen Städten punkten. Die FDP macht nicht mit, weil ihre Alphatiere 250 PS unter der Haube haben. Die CDU auch nicht, weil das nicht schon immer so war.  Aber der Rest. Sorry, die Grünen auch nicht. Die wollen Tempo 20.

Zur Wahl stellen DIE LINKEn die Mehrheit an Kandidaten der neu gebildeten Nationalen Front. Der Rest von AlternativenFürsDeutsch, umbenannt in LDPD ist dabei, ebenso, wie Frau Zutts teutonische Truppe. Die firmiert wieder unter NDPD. Nach Plan

wollen, nein werden sie 99,85 % einfahren. Glaubt Ihr nicht?

Ich ergatterte einen Testdruck des Parteiorgans.

Dass 0,15 Prozent fehlen, werden sie selbst verbocken:

In die Jahre gekommen, werden Genossinnen & Genossen schon mal Kreuzchen auf die Tischplatte oder die Rückseite der Wahlzettel kritzeln. Passiert halt.

 

 

 

 

Alles Quark. Die Wahlen gewinne ich!

 


Trump & Gauland, Allianz der letzten Realisten    22.9.17

Volle Kanne ins Supergauland !

Geht es nach den beiden Herren, müssen wir wieder mehr Strom mit dem Verbrennen von ordentlich schwefelhaltiger, feuchter Braunkohle erzeugen. Davon tränen zwar die Augen aber das Klima lässt sich so national prima regeln.

    * Klimanlage an, es wird kühler,

    * Klimaanlage aus, Heizung an: es wird wärmer. 

Wozu die riesige Atmosphäre schützen, wenn Deutschland nur einen gaaanz kleinen Teil des Drecks in diese bläst? (Herr Gauland Chef der AfD argumentiert --> hier so). Gestern in der Wahlschluss-Runde auch nochmal. Dagegen sind die, die das Problem anpacken und international handeln wollen, doch ziemlich... (nö, keine Schimpfworte).

Am Besten, wenn alle Regierungen national beschränkt denken. Wird erst überall das Klima mit Klimaanlagen geregelt, ist das Problem global gelöst. Jeder Knappdenker weiß: ein Denkzettel gegen irgendwas und das öde Umweltgedöns der etablierten Parteien tut Not.

 

Endlich wieder

Heizung auf Fünf, Fenster auf!

Pedal durchtreten, Klima an!

Hirn aus

 

 Volles Rohr + Richtig ankreuzen!

 


Butterpreise gehen durch die Decke - was tun?

17.9.17

Man kann es mit der Angst bekommen. Was kann ich morgen essen, ohne Butter? Fast wie verhungern! Muss ich meine Höhle dafür verkaufen? Machtlos müssen wir zusehen, wie alle, auch die billigsten Discounter an den Butterpreisen drehen. Dabei bersten die Regale vor unverkäuflich teurer Ware schon jetzt fast! Wir müssen handeln, konsequent! Rumschreien reicht nicht. Es sind ja bald Wahlen. Am besten, AfD oder gleich das Original: NPD!!! Das sind die, die die Butterapokalypse vorausahnten, mit ihren starken Jungs!

In der DDR kostete ein Stück schon 2,50 Mark. Und das bei 650 Mark Monatseinkommen und einer 43 Stunden-Woche. Kein Wunder, dass dieser Staat unterging. Kommunisten. Bei Adolf gab es gar keine Butter, jedenfalls nicht vor dem Endsieg. Das können NPD-Wähler verkraften, wo der Endsieg so nahe ist. Die AfD will davon noch nichts wissen, will erst mal die D-Mark. Aber dann würde ein Stück schlagartig 4,99 Mark kosten. Ehe denen schwindelig wird, nehmen sie lieber gleich Reichsmark. Das ist ehrlich. "Reichs"! Wie das klingt! Das geht runter wie Öl ähhm Butter. Im Reich kostete ein Stück Butter zeitweise über 2,9 Milliarden Deutsche Mark (siehe Tabelle). Kein Problem: Alle waren Billionäre! Was für ein Erfolg. Steht "Reichs-" davor, wird das für Gauleiter verkraftbar sein, für die vielen Gauländer nicht unbedingt.

Ich gebe zu, ich habe wieder Hinterzimmer belauscht. Nach ihrem Wahlsieg wird die AfD eine Koalition eingehen. Weil niemand sonst will, mit der NPD . In alter Tradition wird Großdeutschland wieder in Gaue eingeteilt. Sie treten an die Stelle der von den Besatzungsmächten erfundenen Bundesländer. Die Führungsstruktur wird übersichtlich:

Herr Gauland tritt an die Stelle von Gott, seine Sekretärin und Ministerin für die Reinhaltung der Rasse wird Frau Petry. Da die Syrer oft 3 Kinder haben, müssen deutsche Frauen zur

 

Vermeidung der Überfremdung mindestens 4 arische Gören gebären.

Um das durchzusetzen wird Bernd Höcke Propagandaminister.

Frau von Storch ersetzt Storch Heinar und darf ihr "von" behalten.

Frau Weidel hat Probleme damit und wurde verschwunden, wegen ihrer...

Ach ja: Gauländer, seine Untertanen, werden alsbald zur Reichswehr herangezogen und sind guter --> Käse 

 


Über das Heilbad Waren, Rudolf Diesels coole Erfindung und reale Verkehrspolitik  13.8.17

Waren hat saubere Luft. Per Definition der Stadtgewaltigen. Nicht kapiert? Ich auch nicht, denn wer auf sich hält, fährt hier Diesel. Das ist jetzt pfui, aber die Dreckschleudern verpesten alles weiter, demnächst mit anderer Software. Nur hält niemand mehr viel drauf. Das Dieselmotoren Dreck machen, weiß man seit ihrer Erfindung. Man braucht nur beim Beschleunigen in den Spiegel gucken. Cool! Sie fressen den billigen Destillationsrest, sonst hätten nicht so viele diese Boliden mit 2 oder 4 dicken Endrohren gekauft. Dieselruß ist so cool, dass eine Jeansmarke und ein Zuckergesöff den Namen tragen. Die Politik wird stillhalten, sind doch Automobilismus und was cool ist, heilig (Bürgernähe). Der Nordkurier hat indes den schlimmsten Dreckmacher gefunden: Die Bahn! 

http://www.nordkurier.de/mueritz/diesel-gate-im-heil-und-kurbad-waren-1029536108.html  

Die setzt megacool, auch auf fette Diesel. Mit Software und umweltfreundlich (per Definition vom Bahnvorstand). 

Was ich rieche, sehe und höre, ist dagegen marginal.

Unlängst fuhr die ODEG von Mirow über Neustrelitz, Waren, Malchow, Lübz bis Hagenow mit Rapsöl. Ihr Auspuff roch lecker nach pommes frites und war genauso krebserzeugend, wie altes Fett in der Fritteuse. 

Weil die Lore zwischen Karow und Lübz nie voll war, wurde die Verbindung gekappt. Die Rapsöltanke in Neustrelitz vergammelt seitdem ebenso, wie millionenteure nagelneue Brücken, Schranken, Bahnsteige und Gleise der Südbahn. Vieles wurde gebaut, als schon klar war, dass der Laden dicht gemacht wird. Anders wäre ja auch was durchgesickert. Egal, denn es wurde, für die Politik schmerzfrei, von Euch bezahlt (Steuergeld). Noch werden drei Rudimente der Strecke betrieben, teils privat, teils aus diversen Schatullen (Steuergeld) des Landkreises.

Da bei der Verteilung der Regionalisierungsmittel (Steuergeld) strukturschwache Regionen und Umweltaspekte die Arschkarte haben, müssen kluge Politiker die Wahlen im Auge behalten. Gerade heißt es wieder: stillhalten und abwarten! 

Die Bahn indes lässt in stundenlangen Standzeiten, in denen sie genauso durchfahren könnte, die Diesel laufen. Warum? Wegen dem Klimawandel. So muss der Lokführer sein Cockpit heizen oder kühlen, weil es draußen kälter oder wärmer als früher ist oder weil er das immer so gemacht hat. Bei Autos wäre es verboten. Warum nur zapft die Bahn dazu nicht ihren sauberen "Ökostrom" (Eigenwerbung) aus der Oberleitung? Wär der nicht billiger? Das beantworte ich leicht:

  1. Es wäre logisch.

  2. Bald sind Wahlen.

  3. Was der Bahn zu teuer, bezahlt der Bund (einmal darf das

   Wort noch sein: Steuergeld)

Irgendwann, nach den Wahlen klackert am Bahnhof kein Motor mehr im Leerlauf, dafür brüllt ein Dutzend mehr über den Aspahlt quer durch´s Heilbad - ehemals Luftkurort.  

Sitz im Kameruner Schilf und dank

Lobbyisten für den neuen Schwank:

Des Dobrinds Software schafft ihn weg

den muffig Dieselauspuffdreck.

Bals riecht´s besser, wie die Statistik lehrt,

Eure Diesel seien weiter ihr Geld noch wert.

Ihn zu kaufen war ziemlich schlau.

Überhol laut und mit ordentlich Zack!

Puste frei den Filter ... nur die Luft, ganz grau.

Vom Bahnhof schallt´s freundlich:

Klack-klack-klack-klack.    

                                                         


Das NICHTS

Mir werden krause Gedanken vorgeworfen. Richtig (!!!) auch wenn das nur von denen kommt, die sich sicherheitshalber nie in Zusammenhängen äußern. So verhindern sie, dass sie sich ob ihrer Grenzen  blamieren. Also weiter und zwar kraus!

Ein Wochenthema zu finden, ist nicht immer leicht. Mal scheint die Sonne und mal regnet es und sonst passierte hier einfach nichts, was mühsames Texten für einen Waran, der das an den letzten 600 Millionen Jahren misst, rechtfertigen könnte. Ja, die Presse (und Ähnliches) von Euch Eintagsfliegen schafft es trotzdem: Da werden Bronzepropeller transportiert, verunfallen Idioten mit Alkohol im Blut, kommen Politiker vor den Wahlen zufällig vorbei, grinsen in jede Kamera und sagen Leeres. Gääähhn. Aber eigentlich, seien wir ehrlich, passierte neben dem üblichen Alltagstreiben überhaupt nichts. Plopp, schon habe ich das Thema: Ich schreibe über NICHTS.

Was ist dieses Nichts und wo ist es? Wenn hier, im tiefsten Mecklenburg nix passiert, ist es hier, das NICHTS. Nur, das steht im Widerspruch dazu, dass NICHTS NICHTS ist. Und wo Luft ist, ist nicht NICHTS. Also ist NICHTS das Vakuum. Nee, stimmt auch nicht, denn wenn Strahlung (wie Licht) es durchdringt, muss es etwas da drin geben, was sie weitertransportiert, Photonen zum Beispiel. Wenn aber nur NICHTS NICHTS ist, ist alles, was es gibt, ETWAS, oder? Nun, dann kann es das NICHTS nicht geben. Das NICHTS muss es aber geben, denn es ist wichtig! Ohne es könnte sich NICHTS bewegen. Nehmen wir zusammen mal an, überall wäre schon was. Dann wäre nirgends Platz dafür, wohin sich etwas bewegen kann. Alles schon dicht, womit der Beweis erbracht sein dürfte, dass das NICHTS für die Bewegung wichtig ist. Noch klarer zum Mitschreiben: Ohne Zwischenräume zwischen den Atomkernen, in denen NICHTS ist, könnten sie sich oder andere Teilchen, zum Beispiel Quarks nicht bewegen. Leute, es geht weiter, denn so kann ich Euch erst mal das ETWAS erklären und zwar perfekt: Es nimmt Platz weg.

Philosophen meinen, das Wort NICHTS bedeutet die Verneinung alles Seienden. Wow. Sie gehen, abgesehen von den religiös Geprägten noch weiter mit dem Satz, dass aus NICHTS NICHTS entsteht und dass NICHTS zu NICHTS wird. Das sei ein denknotwendiger Satz der kausalen Logik, eine Grundlage aller Erhaltungssätze. Ich habe ihn nicht gedacht und bin trotzdem noch. Und ob er auf das NICHTS zutrifft? In der christlichen Theologie wird gesponnen, dass Gott die Welt aus dem NICHTS schuf. Naja, Kausalität endet an der Kirchentür. In dem Sinne ist NICHTS die noch nicht seiende Welt. Hier treffen sich Religion und Wissenschaft. Auch der Urknall kam vielleicht aus dem NICHTS. Vielleicht, denn daran zweifeln die meisten Wissenschaftler bereits wieder und meinen jetzt: aus dem fast NICHTS. Analog dazu soll in den monotheistischen Religionen ja vor der Schöpfung auch schon was da gewesen sein, nämlich Allah, Gott oder wie man noch zu jemandem sagen kann, den noch niemand sehen konnte. Aber dessen Bild findet ihr, zumindest euer Teil männlichen Geschlechts in euch wieder, meinen dieselben Spinnereien. Sorry, liebe Frauen, für Euch blieb nur übrig, was sich aus einer klobigen Männerrippe meißeln ließ. Naja, filigran muss der da oben dabei ja vorgegangen sein und das ist viel besser als NICHTS.

Noch mal Philosophie: Da wird das NICHTS häufig auch als das noch nicht Seiende gesehen. Das finde ich Grünschnabel halbgar, denn wenn a) etwas oder b) alles vergangen ist, sind wir wieder beim a) partiellen oder b) perfekten NICHTS. Mit Erhaltungssätzen haben es Philosophen nicht so viel mehr als Theologen. Oder blifft alled biem oalen? Ich gehöre zu den Spinnern, die annehmen, das sich das Universum endlos lange weiter ausdehnt, bis alles, was die Welt zusammenhält, gerissen ist. Da habe ich noch genug Zeit. Woher soll auch eine Umkehr bei der allgemeinen Entrophie kommen? Aus dem NICHTS? Habe ich recht, landen Eure Nachgeborenen zwangsläufig wo? Genau! In dem NICHTS. Hat hier jemand warum gefragt? Also: Wenn der Abstand der Teilchen am Ende unendlich groß ist, haben wir dazwischen das perfekte NICHTS.

Wir können den Zeitrahmen zum besseren Verständnis eines anderen Aspekts eingrenzen, dass auch Klardenker nicht überfordert werden. Was passiert ist, ist nicht mehr und was passieren wird, ist noch nicht. Für beides gilt gegenwärtig: Es ist nicht, also es ist für sich genommen ein NICHTS. Alles, was morgen passiert, ist heute noch nicht, also diesbezüglich ist es NICHTS. So kannst Du, egal ob Du klar oder kraus denkst, heute beeinflussen, was morgen passiert, im Gegensatz zu dem was gestern war. And Action! Zum Beispiel kannst Du darüber nachdenken, was Du einem Geburtstagskind schenkst. Ich verrate jetzt nicht, was auch infrage kommt. In dem Sinne gibt es für diese Lesart des NICHTS verschiedene Ausprägungen.

 

Das wird mir nun zu kompliziert.

Ich gehe schlafen und träume hoffentlich intensiv, nämlich vom NICHTS.  


  

Integration um den Preis der Integrität 

 (Müritz hilft – auch sich selbst)                                                      6.8.17

Jahr 2015: Ich werde nicht vergessen, als Hunderte menschliche Wesen auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien und Andere, die, warum auch immer, ein erträglicheres Leben suchen, an mein Müritzufer kamen. Vorbildlich halfen Einheimische, genau wie anderswo und überstrahlten locker dümmliche Aufmärsche der NPD, AfD und besorgten Bürgern.

In der Initiative „Müritz-hilft“ fanden sie sich zusammen und organisierten, soweit nötig, ihre Arbeit. Gleichgesinnt arbeiten

sie seitdem ohne Hierarchien neben- und miteinander, manche intensiv, manche gelegentlich. Alle zusammen erbrachten das, was die Neuankömmlinge brauchen, um nach schlimmen Erfahrungen aus dem Krieg und von der Flucht zu einer neuen Normalität zu finden. Da ist es gut, dass eine Integrationsbeauftragte die Verbindung zur Verwaltung hält. Leider passieren immer wieder Unerfreulichkeiten mit Behörden, meist aufgrund fehlenden Wissens der Fremden. Noch immer helfen viele Ehrenamtliche im Stillen bei der Bewältigung unserer sprichwörtlichen Bürokratie, kümmern sich um das Erlernen unserer Sprache und wenn die Eltern zum Kurs oder zum Amt gehen, auch um die Kinder. Das geht natürlich zurück, weil die größten Hürden genommen sind und weil viele der Neuen selbstständiger werden. Es hat sich eingespielt und läuft, ohne darum Aufhebens zu machen. Ganz privat kümmern sich Manche um einzelne Sorgenkinder, um ganze Familien oder nahmen Minderjährige auf. Ich kenne sie, möchte  aber nicht unabgestimmt ihre Namen ausposaunen. Lassen wir Ihnen ihre Bescheidenheit und achten ihre Menschlichkeit. 

Andere organisierten einen Helferstammtisch und regelmäßige Treffen der Migranten im sogenannten „Café International“, anfangs im Haus Acht, dann im Hafenkuddel und nun im Haus Nr. 14 am Alten Markt. Unsere Neubürger kommen gerne, denn alles ist kostenlos. Das muss finanziert werden. So wurde der Stammtisch zum Sitzungstermin dieses Teils der Helfer. Um an Geld zu kommen, fügten sie mit Vereinsgründung zuerst dem guten Namen „Initiative Müritz-hilft“ ihr e.V. an. Der Weg, Fördertöpfe anzubohren, war geebnet. Stolz verkündete der Vorstand „Wir sind nun ein Verein“. Aha, denke ich noch, die anderen nicht. Das brachte Erfolg: So sollen 12.000 € aus dem Integrationsfonds MV und 5.500 € aus dem Bundes-programm ländliche Entwicklung (BULE) geflossen sein. Ländliche Entwicklung, sage ich Euch, ist gut,was immer wer darunter versteht. Eine BULE auf Frau Doktor Flachsbarth! Private Geldangebote spielen  für den Verein so keine Rolle

 mehr und werden vom Vorstand schon mal abgewiesen. Konkret bot ein Helfer einmal 70 und dann 500 € an. Wir sehen ein: Ein so schwergewichtiger Vorstand kann dieser Peanuts wegen weder lästigen Schreibkram machen noch auf einen einzelnen, weniger willkommenen Spender eingehen. Es gibt ja genug Steuergeld. DER Vorstand ist DER Vorstand für den kleinen, angehängten Verein, laut Satzung für zwei Jahre. Zumindest erst mal. Zwei Jahre Zeit, allein zu denken und zu entscheiden, über die Nutzung der inzwischen gediegen ausgestatteten Begegnungsstätte, wessen Geld man nimmt, über Ausgaben, also wofür und an wen das Steuergeld geht. Das ist auch richtig. Denn DER Vorstand steht für geballtes Wissen: wie Integration geht und wo sie stattfindet: natürlich mindestens 90% in seiner Begegnungsstätte und zu 99% durch seinen Verein.

Fräulein Glause, unsere städtische Integrationsbeauftragte die Erste, machte einen sehr großartigen  Job. Wann DER Vorstand auch tagte, sie war zur Stelle oder manchmal nicht oder sie war nur nicht weit. Nun ja, sie hatte nicht unbedingt für jeden ein offenes Ohr und ihr fiel schon mal das Grüßen schwer, aber das wird bestimmt noch. Sie zu integrieren, dafür war der Vorstand, vor allem Herr Dahlmann ja da. Als politisch im Raum stand, ihre Stelle zu streichen und ihr Vertrag so oder so nicht verlängert werden sollte, quittierte sie zum Erstaunen Aller den Dienst, ganz freiwillig. Mir sagte sie: „war nicht so Meins“. Hm, wer hätte das gedacht?  

Inzwischen fand unser Bürgermeister eine neue, qualifizierte Arbeitskraft. Die erfahrenere Frau Ackner legte sich gleich ins Zeug und kreuzte alsbald bestgelaunt bei privaten Helfern der parallel weiter existierenden Initiative auf. Sie fand aber unpassend, dass sie sich par ordere di Vorstand bei Vereinsstammtischen einzufinden und DEM Vorstand anzudienen hätte. Der Nordkurier schrieb am 31. Juli einen Beitrag, der ihre Arbeit positiv beschreibt (hier dessen Anfang):

Daraus, dass sie den Vorstandston anmaßend findet, machte sie, ihrer geradlinigen Natur folgend, keinen Hehl. Die Sache eskalierte, als DER Vorstand per Brief an unseren Bürgermeister so integrativ wie diplomatisch Frau Ackners totales Scheitern an ihren Arbeitsaufgaben diagnostizierte. Das reichte aber nicht. Eine Woche darauf legte er noch eine Schippe drauf und interpretierte das Nichterscheinen als Affront. Das war stramm richtig und logisch, denn geballtes Wissen und wir wissen ja: 99% der Integrationsarbeit findet …   Zwei andere, gleichermaßen diplomatische und auch äußerst integrativ wirkende Schriftsätze kommen, wer die Autoren kennt, aus demselben Verein, dessen "Redaktion" wohl DER Vorstand ist. Leserbriefe zum Artikel des Nordkuriers:

Uferschnepfen pfeifen seit einer Woche aus dem Schilf:  

Hat´s DER Vorstand nicht verdaut,

als sein Strauch wild schoss ins Kraut.

Der edle, unantastbare,

der gehegte, blassweiße Jasmin,

nu´ ist er hin.

Neu besetzt derselbe Stuhl,

mit ´nem Feger alter Schul.

DER Vorstand nörgelt und schreit.

 

Wo geht Integration?

Und wie weit?


Waren ist frei (final)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         27.07.17

hier veröffentliche ich die von meiner Sekretärin in hervorragender Weise verfasste, nun von mir korrekturgelesene und ratifizierte Urkunde, indem meine und ihre aufopferungsvolle Hingabe für den Weltfrieden und die Freiheit des Volks offenbar wird. Dafür erhob ich sie unlängst in den Stand meiner Magisträtin und erteilte ihr leichten Herzens Prokura. Die Veröffentlichung direkt vom WORD-Manuskript erscheint notwendig und vernünftig, damit nicht wieder schlecht lesbare Fotos kursieren, und wieder allzu einfachen Interpretationen durch wen auch immer keinen Raum zu geben. Das wohlgeschätzte Volk sei mit all seinen Freibürgern, die seit Langem oder seit Kurzem dazugehören, darauf hingewiesen, die daraus folgende neue, übersichtliche Gesetzeslage zu beachten.

 

Herzlichst,  W. v. Möritz

Stadt Waren

 Stellv. Magisträtin und Gebietsverweserin

 Tel.: [+49 3991] 4711-  0      

 Fax:                           -  0815

Stadtvertretung der Stadt Waren

Mitglieder der Stadtvertretung

- in Ihrer Rolle Die Stadtvertreter

Fax [+49/3991/177-177]

c/o Stadt Waren Zum Amtsbrink [1]

 

[17192] Waren Stadt Waren, den 21. Juni 2017

 

Sehr verehrte Mitglieder des Stadtrates,

mit dieser Urkunde setzen wir Sie in Kenntnis, dass ihre hochgeschätzte Tätigkeit im Sinne der Nächstenliebe, was nicht mehr heißt, insbesondere für die Interessen derjenigen, die Ihnen nahestehen, fortsetzen können, jedoch endlich ohne rechtliche Wirkung. Dies ist wohlbegründet dadurch, dass nach gründlicher Recherche unsere Stadt Waren, Aushebungsbezirk Waren, nach dem 04. September 2016 in ihren Gemarkungen vor 1914 zuzüglich der staatlichen 12 Seemeilen1 sonst zum staatenlosem Raum würde. Dies begründet sich auf Gesetze und gesetzgleiche Dokumente, die teilweise seit geraumer Zeit inkraft sind und darauf, dass der Burgfrieden vom 4. August 1914, einst als Notlösung initiiert, durch rechtsradikale Umtriebe und gestiegene Kriegsgefahr wieder höchste Bedeutung erhält. Die Stadt Waren, mithin dem Aushebungsbezirk Waren, Mecklenburg-Schwerin, vormals Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, wird nach der Gemeindeordnung für das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, ausgegeben am 10. Juli 1869, von wahlberechtigten lebendigen Staatsangehörigen im Notstand aktiviert, organisiert und bewohnt. Dabei müssen wir uns, getrennt von den aufgezwungenen Lehnsrechten aus dem Vatikan, auf das tatsächliche und höherrangige Eigentumsrecht2 der Erstbesiedlung durch ebenso intelligente Wesen aus dem Kambrium und nachrangig den slawischen Ahnen im hiesigen Raum beziehen. Dieses Recht ist aktuell nicht aufgehoben, dennoch auch in ungültigen, weil zu den gültigen Dokumenten im Widerspuch stehenden Niederschreibungen nicht befugter Gremien zu finden, in dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, den Landessatzungen, -verfassungen und -gesetzen, ebenso irrelevant auch in der Europäischen Charta der kommunalen Selbstverwaltung, sowie diversen Landgemeinde- und Städteordnungen. Somit stimmt Vorgenanntes selbst dann, wenn man sich auf diese Dokumente zu beziehen gedenkt. Damit nehmen wir als naturstaatliche Bürger des Aushebungsbezirks Waren und der Stadt Waren den Boden deren Gemarkungen zurück in unser Eigentum und stellen es unter unsere Verwaltung.

Die wahlberechtigten Einwohner der Stadt Waren und des Aushebungsbezirks Waren, Mecklenburg-Schwerin in deren ursprünglichen Gemarkungen, Stand 29. Mai 1901, als staatlich selbstständige Einheit des Staates Mecklenburg-Schwerin, ehemals Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin – auf der rechtlichen Grundlage des Burgfriedens 4, August 1914 – offerieren hiermit den Vertretern der Besatzungsmächte durch Kapitalisten amerikanischer Prägung der ausschließlich der Machtausdehnung der Kapitaleigner und Politiker mit abnormen Persönlichkeitsstrukturen uns friedlichen Menschen aufoktroyierte Kriege seit 1914, die Bereitschaft zur Bildung echter völkerrechtlicher Verträge und Gesetze, die den Frieden unter den Menschen sichern und diesen und allen weiteren Lebewesen auf Mutter Erde dem friedvollen Miteinander dienen. Mein Dienstherr als Urahn aller Lebewesen an allen Ufern der Müritz, hat bereits vor Langem beschlossen, mit den Menschen seinen Frieden zu machen und tritt nur kommentierend in Erscheinung. Mit Ausrufung von Gesetzen und Abschluss von Verträgen, die niemanden bevorzugen und niemanden zurücksetzen, lässt er ausrichten, dankt er endgültig als der Urvater ab, da das Kommentieren somit jeglicher Grundlage entledigt sein wird.

Die Gemeindeversammlung unter den wahlberechtigten Bürgern hat die Stadt Waren unter Beachtung des am 4. August 1914 ausgerufenen Burgfriedens aktiviert. Der Staat Mecklenburg-Schwerin ist damit wieder aktiv. Die Einwohner der Stadt Waren sind von nun an Kraft Gesetz Einwohner und Indigenate des Staates Mecklenburg-Schwerin. Durch das staatliche Prinzip der Subsidiarität im ehemals lutherisch ausgerichtetem und damit unter code civil stehendem Mecklenburg-Schwerin3 konnte der Staat nach dem Landes-Grund-Gesetzliche Erb-Vergleich vom 18. April 1755 kaum noch in die Belange der Städte und Gemeinden eingreifen.

Mögen sich von nun an in dieser Stadt Waren die Menschen begegnen

in der Schwingung des Friedens, der Freude und der Freiheit.

Entsprechend EGBGB Artikel 50, sowie Artikel 1 des BGB beziehen wir uns auf die im dritten Abschnitt der vorausgehenden landesgesetzlichen Vorschriften und auf EGBGB Artikel 186 (2) insbesondere bei der vor 1914 entstandenen Stadt Waren auch durch vorangegangene aktivierte Gebietskörperschaften im Aushebungsbezirk Waren und der Eintragungsaufforderung dieser im Grundbuch auf dem Stand vor dem Burgfrieden und ohne die Veränderungen 04. September 2011.

Auch die Verfügungsgewalt des Adels auf Basis ehemaliger Lehnsleute hat sich durch die Mediatisierung nach 18064 und letztlich mit Unternehmensanmeldung der kirchlichen Institutionen und dem motu proprio des Papstes Franziskus im Juli 2013 und Auflösung der Bulle Romanus Pontifex des Papstes Nikolaus V. vom 8. Januar 1455, im Juni 2011 annulliert.

Mit Metamorphose der Gebietskörperschaften durch Unternehmensanmeldungen nach 1989 und Privatisierung von Gegebenheiten aufgrund differenzieller Machtpositionen gefördert und geduldet durch den Verein europäischer Konzernlenker (EU) und der Erstellung einer fälschlich der Verschwiegenheit unterzogenen Eröffungsbilanz5 ist dennoch entsprechend KStG § 4 Ihr sogenannter Stadtrat mit Ihrer Verwaltung ein vorstandgeführtes Unternehmen. Sollten Sie oder Ihre institutionelle Verwaltung uns wahlberechtigten Bürgern der staatlichen Gemeinde gegenüber, aus Ihrer Jurisdiktion heraus, insbesondere aus vermeintlichen Besatzungsrechten und in ihrer Gültigkeit noch zu prüfenden Verträgen, die allesamt allein durch wirtschaftliche Gewalt erzwungen wurden, glauben Hoheitsrechte geltend machen zu können, so sind diese in schriftlicher Form entsprechend römischem Recht fristgerecht bei uns mit Nachweis zu benennen. Zur vollständigen Dokumentation und Offenlegung der Rechtslage haben wir Einsicht in Ihre zurückgehaltenen und auch bislang verschlossenen Akten zu erhalten.

Die Rechte des Bodens lagen im lutherisch organisierten Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin6 auch vor 1914 in den Gemarkungen, womit die hoheitlichen Rechte heute wieder von den Bürgern übernommen werden. Deshalb sind nach Ablauf der oben genannten Frist in der Stadt Waren, in dem Aushebungsbezirk Waren in deren Gemarkungen vor 1914 die Grundlagen zur vollen Geschäftsfähigkeit wieder geschaffen, mit allen aktivierten, sich daraus ergebenden Rechten für die aktivierte Stadt Waren, den aktivierten Aushebungsbezirk Waren, und für deren Bürger. Auf dieser Grundlage sind die hoheitlichen Landesrechte Mecklenburg-Schwerins vor 1914, deren Angleichung durch die wahlberechtigten Einwohner sowie die Immunität deren gewählten Vertreter in Kraft und sofort wirksam. Wir berufen uns, auf dem friedlichen Weg der Rückholung der höchsten Macht in der Stadt/Gemeinde, auf das Erstgeborenenrecht des Esausegens. Dies ist gleichbedeutend damit, dass alle gegenwärtigen Gesetze und Verträge nichtig sind. Für einen Übergangszeitraum bis zur endgültigen Abdankung erlässt mein Dienstherr ausnahmsweise und notgedrungen nur ein Gesetz, das AllgemeinGesetz AG mit lediglich drei §§:

§ 1

Jeder Bürger tue und lasse was er will.

§2

Ausgenommen sind Handlungen oder Versäumnisse, bei denen nicht auszuschließen ist,

dass in der Folge Anderen Leid zugefügt werden könnte.

§ 3

Wer dem zuwiderhandelt, wird automatisch mit der Bürokratie und dem Gesetzeswust, wie unter den bisherigen
Machtverhältnissen entstanden, einschließlich Steuererklärungen und den mithin bestimmten straf- und zivilrechtlichen Folgen
konfrontiert.

Dies ist b.a.w. völlig ausreichend, weil ohne Bevorzugungen und Benachteiligungen niemand eines Anderen Leid inkauf nehmen will.

 

i.V. Stellv. Magisträtin und Gebietsverweserin im Notstand der Stadt Waren:

 

Friedlinde von Möritz

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1 Entsprechend der Vereinbarungen mit dem Norddeutschen Bund und Großbritannien1868 und weiteren Beratungenmit dem Institut für internationales Recht wurden die Einfahrten auf eine 12 Meilenzone erweitert. Diese Staatengrenzen zur See wandten dann auch England und die Vereinigten Staaten entsprechend um und erstreckten deren Territorialgrenze auf 12 Seemeilen vom Ufer an. Das gilt insbesondere für Fahrzeuge, die sich außerhalb einer Territorialgrenze unter Verletzung der Zollgrenze schuldig gemacht haben und ebenso für die Fischerei. Aufgrund der fast hundertjährigen Benutzungsherrschaft durch die letztlich Benannten dürfen wir aufgrund des Gewohnheitsrechtes die Hochssezugehörigkeit ebenso auf 12 Meilen beziehen. (Bezug auf „Das internationale Seerecht V1 von Ferdinand v. Altmeyr)

2 Geschichtlich unter dem germanischen und römischen Recht

3 Die hoheitliche Macht aufgrund der Bodenrechte begründete sich in Mecklenburg-Schwerin nie auf die Lehnrechte der chr. Kirche, sondern einzig über die Gebietskörperschaften der Einwohner.

4 Deutsche Grundrechte 1848; Alter Lehnverband ist aufzulösen.

5 Eröffnungsbilanzen dind bei Gründung von GmbH´s die Grundlage.

6 In diesem Schreiben verwenden wir ehemals Großherzogtum, weil dem Großherzogtum die Bodenrechte aus der Katholischen Kirche durch die Christianisierung zugrunde lagen und diese durch verschiedene Prozesse nicht mehr vorhanden sind, somit kann man derzeit

nicht von einem Großherzogtum sprechen, sondern ausschließlich von dem bürgerbegründeten Boden hinterlegtem Naturstaat Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, weil auch handelsrechtliche Bodenrechte abgelaufen sind und immer niederrangig waren EG BGB Dritter Abschnitt, Verhältnis des BGB zu den Landesgrenzen BGB 1904

 


Nicht eine Kasparpuppe zogen Linke und „Christ“demokraten aus der Kiste,                                           20.7.17

sondern eine versenkte Idee. Die zur Ortsumgehung. Die Pläne sind schon vergilbt und eine CD mit der verfälschten, milden Visualisierung hatte Staub angesetzt. So liegt der See noch heute unverbaut und ruhig da. Es gab mit der Bundestagswahl am 22. September 2013 ein Plebiszit. War das Ergebnis nicht, dass die Warener KEINE Umgehung wünschen? Waren es nicht 59%? Ein anderes Ergebnis hätte mich verwundert. Aber weder PS-Freaks noch Lärmgeplagte können sich arrangieren und kultivieren ihre Wut bis heute.

Eine dicke Betonbrücke über den Tiefwarensee sollte alle Verkehrsströme verbinden. Nur diese Lösung bringt messbar kürzere Fahrzeiten für die gummibereifte Logistik, so das hehre Ziel des Straßenbauamts. Logisch, dass, in solchen Sachzwängen gefangen, der keineswegs lobbygesteuerte Herr Dobrindt unser Geld nur in diese Variante  versenken wird.

Nur, wieso ist Toralf Schnur gegen die Umgehung?

Ein F.D.P.-Kämpe nicht unternehmernah? Könnte es daran liegen, dass die Brücke fast über sein Haus führen würde? Sicher nicht! Er vertritt uneigennützig nur das, was er als unsere Interessen vermutet.

Wieder ist Wahljahr. Wieder wollen unsere holden Vertreter für alle alles besser machen. Zuerst sind dazu die Wähler in der Strelitzer- und Mozartstraße einzufangen. Dann darf der Quatsch eigentlich wieder in die Kiste. Nun ist das Thema einmal losgetreten, da kann die Verwaltung doch eine erneute Befragung starten! Damit sie nun besser passt. Also diesmal bei den Anwohnern der beiden genannten Straßen und zudem beschränkt auf die, die im Tiefwarensee angeln. Eine optimale Lösung wurde schon erarbeitet:

Es wird gemunkelt, dass man auch LKW-Spediteure abstimmen lässt. Dann punktet wohl eine andere Lösung, die auch schon in einer Schublade schlummert   --> rechts

Sie bringt mit Abstand die kürzesten Fahrzeiten. Auch können die Verkehrsströme, da das vierspurig geplant ist, praktisch beliebig weiterwachsen.

Dem karierten Dobby aus Bayern wäre sie so gesehen, sicher auch recht.

 

 

Nur eins verbietet sich: "Verkehrsströme" zu hinterfragen. Knapp zwei Drittel des motorisierten Verkehrs ist, so eine Erhebung 2012-2013, „Quell- und Zielverkehr“, für uns erkennbar an den Autokolonnen: MÜR, MSE, MÜR, MSE, MÜR. Ob die kürzer oder leiser werden, wenn Ihr Eisenbahnstrecken und Güterverladestellen aufgebt, fast alle Gewerbeansiedlungen keine Gleisanschlüsse bekommen, innerorts keine Radwegverknüpfungen aber Parkhäuser geplant werden und man zum günstig Einkaufen an den Stadtrand fahren muss?

Ihr werdet wieder richtig entscheiden.

Lärmschutzfenster und andere Maßnahmen mit anteiligen Kostenübernahmen durch den Bund gibt es nicht, solange eine Umgehungsstraße in Aussicht steht und auch nicht, wenn die B-Straßen zwar verlegt, aber nur ein knappes Drittel des Verkehrs mit 80 oder 100 Sachen über den Tiefwarensee donnert.

Erst mal sind Wahlen. Da gilt es für Politiker, Aufmerksamkeit zu erheischen. Über Sinn oder Unsinn nachdenken, ist gerade nicht dran.


Der Irrtum einer Diktatur

besteht darin, dass der Diktator sich, anders als er glaubt, nicht frei macht, sondern immer mehr Angst haben muss. Er fürchtet das Volk, dass einer von denen, die nach seiner Pfeife zu tanzen haben, nicht mitmacht und das konsequent. Das gleichen sie mit der stärksten Droge aus. Macht. Wie jede, verlangt sie nach mehr. Immer härtere Machtausübung bringt mit sich, dass er alle verschwinden lässt, von denen er meint, sie können ihm  gefährlich werden. Seine Stärke basiert auf zwei Schwächen:

Fehlende Erkenntnis und Menschenverachtung.

Wir haben Demokratie und wählen unsere Vorturner. Nur auch diese können es nicht lassen. Menschen verschwinden lassen hätte ein übles Nachspiel. So toben sie sich an anderen Individuen aus. Was spendet im Frühling frisches Grün und Vogelgezwitscher, im Sommer Schutz vor Sonne und Regen, im Herbst Früchte und buntes, raschelndes Laub? Und wir staunen über ihre Größe und ihr Alter? Unsere Bäume, das weiß doch jeder. Wir brauchen die Lebensspender, auch wenn aufgrund der Gravitation ab und zu etwas zur Gefahr wird. Das ist Physik. Hier geht es aber um Wichtigeres. In Waren werden auffallend viele Bäume zur Gefahr für die 'Verkehrssicherheit'. Oft die, die Millionären, Hoteliers und  Gastronomen die Aussicht auf die Müritz versperren. Man lässt sie kurzerhand verschwinden. Zieht die 'Verkehrssicherheit' nicht, verschwinden sie des Nachts. Geht Beides nicht, werden sie mit scharfer Kette enthauptet. Pflegemaßnahme! Dann sehen wir, wie der Stamm mangels Photosynthese vertrocknet. Das ist Biologie. Ist er tot, muss noch mal die Säge ran. Am Amtsbrink ist der Beweis erbracht, dass es, analog zur Diktatur, folgenlos bleibt, wenn man weder auf die Mehrheit der Bürger noch die Natur Rücksicht nimmt.

Ein verantwortungsbewusster Bürgermeister lebt Verkehrssicherheit. Das fordert klare Entscheidungen. So müssen nun 5 Pappeln am Ufer verschwinden. Fehlt ein Gutachten. Dies wird gewiss erbringen, dass manchmal was runterfällt (wir wissen: Gravitation). Umweltschutz? Jadoch! Aber nicht zum Preis der..., wir ahnen es: 'Verkehrssicherheit'. Warum werden aber nicht die älteren knorrigeren Pappeln direkt daneben, über dem großen Spielplatz abgesägt? Haben etwa Gastronomen lauter geschrien als die Kinder auf dem Platz? Ich weiß es nicht. Ihrer Rechtschreibung nach...

 

habe den Text auf dem Aufsteller inhaltlich & orthografisch korrigiert

Unsere Stadt ist inzwischen ziemlich kahl. So kann darin unser guter Verwaltungschef ruhig schlafen, ganz im Unterschied zum bösen Diktator in seinem goldenen Palast.

Bald sind alle Bäume abgesägt. Zuletzt sah ich aber im TEDI Aufpuste-Palmen. Davon kaufe ich 50 und fülle heimlich Blitzbeton rein.

Unserem Bürgermeister borge ich meine große Flex, damit er dann weiter seines Amtes walten kann.

Besser als Diktatur, oder?


Wirklich schlimm!

Wenn schon die Forus-Arbeitsplätze wegverlegt werden, dann bitte anständig, heißt nicht weniger, als Freibier Marke Lech aufs 4-Sterne-Zimmer in die Minibar. Man kann doch polnischen Lehrgangsteilnehmern keine so langen Wege zum Wasserhahn zumuten, wie anderswo den Flüchtlingen.

Aber das ist nur Spitze des Eisbergs. Bei mir im Kameruner Wald und drüben, hinter den Ecktannen haust ein Haufen Sachsen und andere Fremdlinge in kreuz und querstehenden, teils überhitzten Transportern oder sowas wie Bauwagen. Die tragen unverhohlen solche Aufschriften wie "Hymer" und "Westfalia". Strom zapfen sie sich über orange, verwickelte Kabel und Wasser schleppen aus dem Waschraum,

 ohne zu bezahlen, gleich eimerweise weg! Manche poven sogar in Zelten und trinken mitgebrachtes Bier aus Flaschen, bei Regen unter Planen.

                                                             Müssen wir uns das noch lange mit ansehen? 


Radler, Kneiper, Katzen- und Gipsköpfe                         30.06.17

sind schwer unter einen Hut zu bringen.

Vor 50 Jahren war der Traum von der autogerechten Stadt ausgeträumt. Lärm, Abgase, Fahrzeiten und Zersiedelung nahmen ungeahnte Ausmaße an. Man plante mal wieder um. So entstanden Fußgängerzonen und Radwege. Bismarcks Gesetzmäßigkeit zufolge ist das nun auch hier angekommen. So ließ auch unsere Verwaltung Radwege fast nach Euronormen planen. Nur fast, denn zu den Bauterminen kamen Planungsingenieure mit 9er BMWs und Bauunternehmer mit fetten Dodge RAM 3500. Es war auch nicht allen hier Recht, denn Radfahrer sind weder für die Einnahmen von Parkgebühren gut noch sind sie die Lieblinge der Ladenbesitzer. Die sahen schon ihre Geschäfte die Wupper runtergehen, wenn Leute, statt vom Parkplatz aus einen Bummel zu machen, mit dem Rad vorbeizischen. Wie also Stadtkasse, Innenstadtverein und Gastronomen retten und doch die Planungsvorgaben erfüllen? Das fragten sich Stadtvertreter, die zu jeder Sitzung mehrere hundert Meter per Audi oder Mercedes anreisen. Die gefundene Lösung war simpel, wirksam und kostengünstig: Grobes Pflaster lässt Schutzbleche rasseln, Gepäckträger abfallen, Ventile rausfliegen und Gebisse klappern. . Klingeln sind da obsolet. Fahrrad-Karberg und Zahnärzten ging es fortan gut. Mit diesem Konsens wurde alles perfekt gestaltet. Eine Ausnahme bildet die Gerhard-Hauptmann-Allee. Die wurde für den Durchgangsverkehr verrammelt und geteert. Eine Fahrradstraße! Boahhh. Dort wohnende Millionäre stecken natürlich NICHT hinter dieser Verkehrsberuhigung.

Wollen wir zum Beispiel von der Westsiedlung zum Papenberg im Osten radeln, fahren wir dort an alten und neuen Villen mit seltsamen Geschmacksverirrungen vorbei und dann bald durch den Hafen. Dazwischen müssen wir ein ganz schmales Asphaltband entlang. Das reicht für beide Richtungen. Damit bei Gegenverkehr niemand ausweicht und womöglich heil davonkommt, wurde es in Hecken gefasst.

Am Hafen üben wir auf glitschigen Granitsteinen Slalom

zwischen fotografierenden Touris, Eis essenden Kindern, zur Show aufgereihten Harleys und vielsagenden Aufstellern: "happy hour". Geht garnicht. Hier reicht die Lösung mit Holpersteinen offenbar nicht. Die Gastronomen hatten gleich eine passende Idee. Absteigen. Hier ihre Entwürfe:

  besser mit Licht:   oder gleich so:

Der letzte gefällt mir. Hohle Köche!

Andere Radler hatten die Idee, Köchen, Verwaltung und Krämern ein Schnippchen zu schlagen. Sie quälen sich durch Gässchen über den Hügel. Oben, nach einem Stoßgebet an der Georgenkirche finden sie Einbahnstraßen, meist verkehrt rum. Weil das nicht reicht, werden sie mit noch gröberem Pflaster gestraft. Was soll´s: Glatt geht´s trotzdem weiter: auf 50cm-Fußwegen und gegen die Einbahnstraße.

Schon am Kietz hört für alle das lautlose Gleiten auf. Also höflich durch das Gedrängel von Touris schieben, die an der Ampel am Kietzspeicher busladungsweise stehen und staunen. Man braucht nicht wieder aufsteigen, denn ein paar Meter danach werden Radler auf die schmale Straße am Verkehrseck gezwungen, mit Autogegenverkehr. Das trifft dort viele Kinder auf dem Weg zur Schule oder ins Gymnasium. Aber bloß keinen unnötigen Aufwand. Es geht ja nur um Radfahrer. Womit die Fahrbahn dort wohl befestigt ist? ... Ja; Doch!

Ganz Durchtriebene versuchen es durch die Große Mauerstraße. Die ist nur immer mit Liefer-Lkw verstopft, so dass man sowieso zurückschieben muss. Da hätte sich doch die Stadt die neue, extravagante Ausstattung mit den bei der Eiszeit liegengebliebenen Katzenköppen sparen und auf ein viel billigeres Erdölprodukt zurückgreifen können. Wie also kommt man flott durch die Innenstadt?

Mein Tipp: Auf dem dicksten Gang durch die Fußgängerzone, blitzschnell, ehe die verdatterten Politessen zubeißen. Aber bitte nicht so !  Das lassen wir den Typen in tiefer gelegten Rostlauben mit hinten angefriemelten Ofenrohrstücken. Der nächste Weg wird bestimmt mit Gipsköppen gepflastert. Davon 'gips' reichlich.


Hütchenspieler                                                                                                                                                                                                                             24.6.17

Geht es um Geld ... ach Ihr Menschen.

Man zweigt es am besten Anderen ab, gibt es wieder Anderen und dann vor, was Gutes getan zu haben. Das allein wäre sinnlos.